
Kapazitätserweiterung & Re-Design Logistik
Wachstum braucht leistungsfähige Strukturen. ECONSIO unterstützt einen führenden Baustoffhersteller bei der Analyse und Neuausrichtung seines Logistiknetzwerks
Projekt: Ganzheitliche Zukunftsplanung für ein gewachsenes Logistiknetzwerk
Unser Kunde ist ein europaweit führender Anbieter hochwertiger Baustoffe für den Profi-Bereich. Vor dem Hintergrund ambitionierter Wachstumsziele in den kommenden Jahren soll die Leistungsfähigkeit der Logistik untersucht und auf zukünftige Anforderungen abgestimmt werden. ECONSIO wurde damit beauftragt, das verantwortliche Führungsteam bei der Analyse, Szenarien-Modellierung und Bewertung möglicher Zukunftsvarianten für die Logistik zu unterstützen.
Ausgangslage
Die Logistik unseres Kunden ist über viele Jahre mit dem Unternehmen „mitgewachsen“. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Kapazitäten, Service-Level und Flexibilität in den vergangenen Jahren nochmals deutlich: Neue Produktlinien und die Weiterentwicklung von Vertriebskanälen führen zu einer zunehmenden Sortimentsbreite und -tiefe. Dies hat vielfältige Auswirkungen auf Produktion, Lagerhaltung, Distribution und auf die Steuerung der logistischen Prozesse.
Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen deshalb alle deutschen Logistikstandorte, einschließlich eines neu akquirierten Unternehmensteils mit eigener Logistikstruktur. Die Standorte sollen im Hinblick auf Optimierungspotenziale, mögliche Erweiterungen und ihre künftige Rolle bei einer möglichen Neuaufstellung untersucht werden. Zu den besonderen Herausforderungen dieses Projekts zählen gewachsene Strukturen mit begrenzten Flächen, dezentralen Lagerkapazitäten und schnell steigender Komplexität im Sortiment.
Aufgabenstellung ECONSIO
ECONSIO unterstützt mit der Erarbeitung einer fundierten Entscheidungsgrundlage für das künftige Design der Logistik.
Im Zentrum der Aufgabenstellung stehen:
die Analyse von Kapazitäten, Prozessen und Schnittstellen im bestehenden Logistiknetzwerk,
unter Berücksichtigung von Anforderungen aus Sicht der Geschäftsführung und aus dem Führungsteams von Logistik, Produktion, Produktmanagement, Marketing und Vertrieb
die Herleitung von alternativen Zukunftsszenarien bezüglich Standortstruktur, Distribution und Lagerkapazitäten
die Bewertung der möglichen Varianten unter wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen und sozialen Gesichtspunkten
sowie die Ableitung einer Roadmap für mögliche nächste Umsetzungsschritte und für die begleitende Veränderungskommunikation
Im Fokus des Analyseprojekts steht die Gestaltung eines zukunftsfähigen Logistiknetzwerks mit klar definierten Leistungs- und Serviceparametern, bei dem die organisatorischen Auswirkungen möglicher Veränderungen bereits mitgedacht sind.
Vorgehensweise
Das Projekt ist mehrstufig, in 3 Projektphasen aufgebaut. Ein wichtiger Bestandteil der Methodik sind kurze, fokussierte Workshops. In diesen Formaten werden die Perspektiven der beteiligten Bereiche systematisch aufgenommen und analytisch miteinander verknüpft:
Welche Anforderungen ergeben sich aus der strategischen Wachstumsplanung?
Welche Entwicklungen zeichnen sich bei Sortimenten, Produktlinien und Vertriebswegen ab?
Welche Engpässe und Prozessschwächen zeigen sich im heutigen System?
Welche Service-Level werden künftig für Fachhandel und Kunden erwartet?
Welche Informationen und Daten sind für die Modellierung belastbarer Szenarien unbedingt erforderlich?
Neben Geschäftsführung, Logistik und Produktion werden angrenzende Bereiche wie bspw. Produktmanagement, Marketing und Vertrieb aktiv in den Analyseprozess einbezogen. Denn gerade diese direkten Schnittstellen zu Fachhandel, Kunden und Marktanforderungen bringen wesentliche Perspektiven und Daten in die Bewertung der künftigen Logistik ein.
Besonderheiten des Projekts
1. Ganzheitlicher Blick auf Logistik und Organisation
Das Projekt betrachtet Logistik nicht isoliert als Flächen-, Kosten- oder Standortfrage. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Netzwerkstruktur, Prozessen, Serviceanforderungen, Sortiment, Wachstum, Verantwortlichkeiten und Organisation.
Dieser ganzheitliche Blick ist besonders wichtig, weil die künftige Logistik nicht nur leistungsfähig, sondern auch umsetzbar und anschlussfähig an die Unternehmensentwicklung sein muss.
2. Einbindung der relevanten Fachbereiche
Die Anforderungen an die Logistik entstehen an vielen Schnittstellen im Unternehmen. Deshalb werden unterschiedliche Perspektiven frühzeitig einbezogen. Die operativen Führungskräfte liefern Prozesswissen und Einschätzungen zur heutigen Leistungsfähigkeit. Produktmanagement und Marketing bringen den Blick auf Sortiment, Produktlinien und Marktentwicklung ein. Der Vertrieb ergänzt die Kunden- und Marktperspektive.
Durch diese dialogorientierte Herangehensweise entsteht ein realistischeres Bild der Ausgangslage und der künftigen Anforderungen.
3. Verbindung von Logistikplanung und Veränderungskommunikation
Ein Re-Design von Logistikstrukturen kann Auswirkungen auf Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Logistik haben. Deshalb wird das Projekt von Beginn an kommunikativ begleitet. Ziel ist es, Führungskräfte und deren Teams einzubinden und mitzunehmen, vorhandenes Prozesswissen zu nutzen, mögliche Zielkonflikte zu erkennen und Veränderungen transparent vorzubereiten.
Fazit
Mit dem Analyseprojekt schaffen wir eine verlässliche Grundlage für die künftige Ausrichtung der Logistik unseres Kunden. Die erwartete weitere Unternehmensentwicklung, wachsende Sortimentskomplexität und steigende Anforderungen an Service und Flexibilität machen eine vorausschauende Betrachtung des Logistiknetzwerks erforderlich. ECONSIO unterstützt diesen Prozess mit einer kombinierten Methodik aus fachlicher Detailanalyse und abteilungsübergreifendem Dialog. So entsteht nicht nur eine belastbare Entscheidungsgrundlage, sondern zugleich ein strukturierter Austausch mit den Bereichen, die für die spätere Umsetzung entscheidend sind.


